Tiere sind meist cooler

Hallo allerseits!

Neulich kam mir zu Ohren, dass ein Tiger im Normalfall etwa alle acht Tage jagen geht und bei Erfolg dann anschließend bis zu dreißig Kilo Fleisch vertilgt. Die nächste Woche hängt er dann im Wasserloch ab. Das ist ein nicht uninteressanter Lebensrhythmus, der dem des Menschen zumindest seit Beginn der Zivilisationen geradezu gegenläufig ist. In der Bibel für Tiger würde denn auch stehen: „Gott war. Am achten Tag bekam er Hunger und erschuf die Huftiere,“ während es bei uns immer heißt, Gott habe erstmal sechs Tage ordentlich was geschafft bzw. geschaffen. Allein um seinen Magen beneide ich den Tiger schon. Der tägliche Kampf um drei Mahlzeiten – eine davon warm – ist ihm völlig fremd. Von Löwen hörte ich ähnliches im Zusammenhang mit Flüssigkeitsaufnahme. Der Löwe kennt seine Wasserstelle genau, geht aber nur gelegentlich hin; dann säuft er erstmal zehn Liter Wasser. Das habe ich selbst zu meinen besten Zeiten nicht mal mit Bier geschafft!

Auch bin ich begeistert von dem tigerlichen Muskelapparat. Dieser benötigt keinerlei regelmäßiges Training, um in Form zu bleiben – und die Form, von der ich hier spreche, ist eine, die die meisten von uns nicht mal als Berufssportler erreichen könnten. Würde ich so leben, ich käme am achten Tag sogar noch schneller ins Schwitzen als ein Tiger, und einen Hirsch könnte ich garantiert spätestens dann nicht mehr fangen. Der Tiger funktioniert eben einfach so, er muss nicht an sich arbeiten. Ich vermute, dass er auch wenig mit Neurosen zu kämpfen hat (außer, er ist im Zoo). Nie nahm ein Tiger teil an einem Kommunikationstraining für Paare oder einem Selbstbehauptungskurs.

Nun ist so eine Hirschjagd beileibe kein Zuckerschlecken: Man muss Opfer suchen, sich dann anschleichen, langsam, äußerst geduldig, Zentimeter für Zentimeter näher vorrücken, dabei immer die Windrichtung kalkulieren, schließlich aus dem Unterholz hervorspringen, einige Meter rennen, so schnell die Beine tragen, dann ein Tier, das schließlich auch nicht gerade klein ist und um sein Leben kämpft, niederringen und mit bloßem Maul totbeißen. Meist ist die Jagd erfolglos. Daher heißt es dann: Nochmal von vorn. Neues Opfer suchen usw. Und so ein Tiger wird ausgesprochen schnell müde, das darf man dabei nicht vergessen! (Vielleicht dann eben doch eine kleine Folge des ewigen Herumhängens.) Der Verzehr von dreißig Kilo rohem Fleisch ist an und für sich auch nicht das, was ich mir kulinarisch erträume. Aber dann! Dann ist Ruhe, nichts als Ruhe. Man schwitzt so vor sich hin, (Tiger kommen mit Hitze offenbar schlechter klar, als gemeinhin angenommen – man legt daher eine sibirische Herkunft nahe), legt sich ins Wasserloch und döst so vor sich hin. Gelegentlich gilt es, Wasserloch-Konkurrenten zu vertreiben, was im Grunde unproblematisch ist, da alle anderen panische Angst vor einem haben. Mitunter kommt es vielleicht zu Territorialkämpfen mit Artgenossen, das ist unangenehm, kann einem mit etwas Glück aber auch erspart bleiben. Wären nur noch die hormonell bedingten Sturm-und-Drang-Phasen zu erwähnen, die aber – im Gegensatz zu denen von uns Menschen – zeitlich befristet sind und deren Stresspotential daher auch überschaubar bleibt.

Aus purem Neid hat der Mensch mit seiner perfiden Werkzeugmacherei dem wohligen Treiben der Tiger einen Riegel vorgeschoben. Wo kommen wir denn dahin, wenn einer nur alle acht Tage zur Arbeit geht? Wer so vorgeht, verliert seinen Arbeitsplatz schneller, als Hirsche laufen können. Und das in Indien! Man stelle sich vor, die Tiger wären beispielsweise in Deutschland beheimatet. Ich denke, sie wären schon vor so langer Zeit ausgestorben, dass man sich ihrer nur noch in Form von Mythen erinnern würde, deren Wahrheitsgehalt niemand mehr ernsthaft in Betracht zöge. Bei Menschen späterer Generationen könnte das nun auch so kommen, vor allem sicherlich deswegen, weil Indien neuerdings in der globalen Stressgesellschaft mitspielen will. Ich finde das schade, denn diese unsere Nachfahren werden dann keine Möglichkeit mehr haben, sich von diesem erstaunlichen Tier inspirieren zu lassen. Wir dagegen haben noch die Chance, unsere Lebensweise Stück für Stück der der Tiger anzunähern. Die derzeit laufende Forschung mit versteckten Kameras (an der ich mich nicht beteiligen möchte, da ich keine Lust habe, mitten im Tigergebiet Kameras zu verstecken) wird uns hoffentlich noch viele konkrete Strategien des Müßiggangs zeigen, die wir dann nachzuahmen versuchen können.

Ich freue mich auf diese Filme.

Müller

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Ich hab bezahlt (und bin doch nicht frei)

Sehr geehrte Gläubiger, Ex-Gläubiger und Gläubiger in spe!

Ich hab bezahlt und bin doch nicht frei.

Die Steuern sind bezahlt, die Rundfunkgebühr ist bezahlt, die Miete ist bezahlt, das Telefon ist bezahlt, das Internet ist bezahlt, die Krankenkasse ist bezahlt, Versicherungen für Auto, Haftpflicht und Rente sind bezahlt.

Mein Kühlschrank ist voller Nahrung, die komplett bezahlt ist. Mein gesamtes musikalisches Equipment ist bezahlt, ebenso die CDs, die nun in meiner Wohnung liegen und ihrer Käufer harren (die nicht so gern bezahlen wollen). Sämtliche Kleidung, die ich trage, ist bezahlt. Ich lebe in einer Wohnung, die vollständig (eher übermäßig) eingerichtet ist mit bereits bezahlten Möbeln und Accessoires.

Ich habe nichts, was ich nicht schon bezahlt hätte. Viele von den Dingen, die ich bezahlt habe, haben bisher nicht zu Gegenleistungen geführt (insbesondere Versicherungen).

Ich habe sogar Kirchensteuer gezahlt!

Ich habe auch die Miete für den Übungsraum bezahlt, sowie die für die Untermieter. Auch Nachzahlungen leiste ich stets pünktlich und laufe dann den Anteilen der Untermieter hinterher, die es für selbstverständlich halten, dass sich jemand um diese Dinge kümmert, ohne dafür bezahlt zu werden.

Ich bezahle regelmäßig Kraftstoff, um an dem allgemeinen Rattenrennen teilnehmen zu können, das es den Leuten ermöglicht, Produkte zu bezahlen, die sie glauben haben zu müssen. Ich bin damit ein Teilnehmer des Ölverbrauchspiels. Derzeit ist mein Tank halbvoll, eine Rechnung ist hier nicht mehr offen. Es fiel mir nicht leicht, den dafür nötigen Betrag aufzubringen.

Generell behaupte ich, meinen Konsumentenpflichten hinlänglich nachzukommen. Lediglich Kredite kaufe ich nie, vielleicht ist das ein Problem.

Die Bank will trotzdem Geld von mir haben, insbesondere die Postbank, bei der ich drei Konten habe. Ich freue mich jedesmal diebisch, wenn ein Schalterbeamter bei der Post mich fragt, ob ich denn schon ein Konto bei der Postbank hätte und ich wahrheitsgemäß antworten kann: „Drei.“ Auf zwei von diesen Konten ist Geld, das mir eigentlich nicht gehört, sondern das ich nur verwalte. Dafür erhalte ich nichts. Ich vermeide es, meine Konten zu überziehen, selbst das eine, bei dem das theoretisch möglich wäre. Die Kontoführungsgebühren fallen aber an und werden automatisch eingezogen, so dass sie grundsätzlich bezahlt sind.

Alle Dienstleistungen, die ich jemals in Anspruch genommen habe, sind in vollem Umfang bezahlt. Umgekehrt sind noch mehrere Rechnungen offen für Dienste, die ich bereits geleistet habe. Insbesondere staatliche Einrichtungen wie Ämter bezahlen Dienstleistungen gern so spät wie möglich (dabei wird der von mir in Rechnungen  stets erwähnte Passus „innerhalb von zwei Wochen“ geflissentlich ignoriert; Nachfragen ergeben dann solche Äußerungen wie: “Die Rechnungen werden bei uns immer am 28. bezahlt, wenn Sie die Rechung also am 29. oder am 1. schicken, können wir nicht innerhalb von zwei Wochen zahlen.” ).

Ich ignoriere nie Fristen, die auf Rechnungen stehen. Da hätte ich Angst, Mahngebühren zahlen zu müssen. Andere sind da dickhäutiger. Ich berechne ja auch nicht so schnell Mahngebühren, da ich gar nicht weiß, wie da die Regeln sind. Vielleicht ahnen die Leute das.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Leuten in dieser Gesellschaft verwende ich nur Software, die ich bezahlt habe oder die nichts kostet. Ich vertrete die Ansicht, dass Produkte bezahlt werden müssen, auch wenn die veranschlagten Preise mitunter jegliche Realität aus den Augen verlieren. Ich kaufe sogar Tonträger, unter anderem deswegen, weil ich finde, dass die Künstler bezahlt werden müssen. Das gilt heutzutage als hoffnungslos altmodische Ansicht.

Tierarztrechnungen bezahle ich immer selbst. Die Tierkrankenversicherungen machen ja auch zu arg unseriöse Angebote – wenn man ein ganz kleines bisschen rechnen kann, fällt einem sofort ins Auge, dass man unmöglich auch nur den geringsten Vorteil aus einer solchen Versicherung ziehen könnte.

Ich verschicke eine ganze Menge Post, meistens, um Geld verdienen zu können. Die Briefmarken kaufe und bezahle ich immer auf Vorrat. Somit ist das Porto für die nächsten Briefe und Päckchen, die ich verschicken werde, schon bezahlt. Auch das dafür nötige Papier sowie Druckertinte und Stifte zum Unterschreiben sind auf Vorrat bezahlt.

Ich habe ein Gewerbe angemeldet und dafür Gebühren bezahlt. Einen neuen Personalausweis habe ich ebenfalls bereits bezahlt, weil ich als Bürger verpflichtet bin, mich ausweisen zu können. Dafür ist ein vorgeschriebenes Dokument nötig. Das bereits vor Jahren bezahlte Passfoto wurde nicht mehr akzeptiert, ich musste neue machen lassen, die ich selbstverständlich sofort in bar bezahlt habe. Wann ich den Ausweis erhalte, steht in den Sternen.

Kurzum: Ich habe alles bezahlt.

Bitte lassen Sie mich jetzt in Ruhe.

Mit freundlichen Grüßen,

Müller

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Mühe und Muße – Die Musik-Theater-Revue

Uff, es ist geschafft! Schon in dem alten Blog auf dieser anderen Seite vor Jahren angekündigt, wird diese meine Vision nun doch Realität – es ist Premiere am

Samstag, 30.03.2012, 20:00 Uhr, 6,- €, Brunsviga, Karlstrasse  35, 38106 Braunschweig

Weitere Aufführungen stehen schon, ich werde berichten. Worum es geht?  Lest:

Mühe und Muße – Die Musik-Theater-Revue

Faulpelz oder Arbeitstier? Wie faul sind Sie wirklich?

 Mühsals Müßiggang präsentiert „Wie faul sind Sie wirklich?“, eine Live-Psychotest-Revue

Das Musik-Theater-Stück „Mühe und Muße“, das von einem professionell erstellten Psychotest („Wie faul sind Sie wirklich?“) umrahmt wird, feiert Premiere!

Die Fusion von Wissenschaft, Kultur, Kunst und Philosophie ist garantiert!

Worin liegt des Menschen Sinn: Mühe oder Muße?

Bekannte deutsche Poetry-Slamer haben in ironischer und gesellschaftskritischer „Freiheitsliebe“ die Ansätze berühmter Philosophen von W.Churchill über Lao-Tse bis Oscar Wilde aufgegriffen und daraus 12 Thesen entwickelt.

In 12 Szenen und 12 Liedern werden sie Ihnen in eigenwilliger, humorvoller und unterhaltsamer Weise vorgestellt.

Dann ist Ihre Meinung gefragt!

„Mühe und Muße“! Für alle Menschen, die sich den im Stück gestellten Grundfragen zum Thema auf humoristische Weise stellen wollen!

 Mühsals Müßiggang besteht aus:

Müller & die Platemeiercombo (Musik, Psycho-Test), den Schauspielern Stefan Damm, Sven Waida, Yvonne Kamermann und Cora Coriander. Roland Kremer (Regie und Moderation), Thomas Hirche (Regie und Figurenspiel) und Patrick Schmitz (Schirmherrschaft)

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Immer diese Avantgardisten

Moin,

oh Mann, das kommt mir bekannt vor: Nach unserem Auftritt vorgestern lobte uns ein Zuschauer mit den Worten, wir könnten durchaus auch bekannt sein, was mich natürlich außerordentlich freute. Er fügte dann hinzu, er wisse allerdings nicht, ob er das überhaupt wolle. Ich kenne das, habe ich mich doch auch schon öfter geärgert, wenn eine meiner Lieblingsbands bekannter wurde und auf einmal in großen Hallen spielte. War dann alles nicht mehr so gut irgendwie. Noch schlimmer fand ich es immer, wenn meine Helden plötzlich in den Charts waren.

Untersucht man die Ernährungsgewohnheiten und –vorlieben der Bevölkerung, stößt man (zumindest in einigen Gruppen) unter anderem auf das Kriterium „Exklusivität“ bei der Wahl ihrer Lebensmittel. So geht es dem musikbegeisterten Nerd auch, er wünscht sich einen möglichst exklusiven Geschmack. Ich habe selbst – besonders als Jugendlicher, gelegentlich aber auch heute – immer wieder Alben versucht gut zu finden, die alle gehasst haben. Konzerterlebnisse waren nur dann erwähnenswert, wenn außer einem selbst nicht mehr als fünfzig Zuschauer da waren (und das ist schon grenzwertig).

Abgesehen davon, dass natürlich ein Konzert im Riptide intimer, direkter und somit auch gewissermaßen tatsächlich erstmal (soll heißen, ohne bereits die Musik als solche in die Bewertung einzubeziehen) besser ist als eins in irgend ´ner TUI Arena, kommt hier meines Erachtens aber vor allem der Wunsch nach Exklusivität zum Ausdruck. Man möchte eben gern zur Avantgarde gehören und nicht zur breiten Masse von folgsamen Schäfchen, die nicht selten wie die Lemminge dem Untergang entgegenstreben. Heute drücke ich allerdings auch mal ein Auge zu, wenn ein Lieblingskünstler plötzlich erfolgreich wird, jedenfalls wenn das nicht auf Kosten der musikalischen Qualität erreicht wird; denn ich weiß ja, dass der auch leben muss und es auch für mich als Fan gut ist, wenn er nicht mehr nebenbei arbeiten muss, denn er kann ja dann mehr Songs schreiben. Max Eider, einer der besten und am wenigsten erfolgreichen Songschreiber der Welt, drückt es in seinem Song „Kings and Queens“ so aus:

“I saw a star win some award / He made a speech I could not applaud / He said: Music is its own reward / But he don’t know what it means / While it rings out in your every chord / You are the kings and queens”

Der Star, den er hier meint, war übrigens Sting, muss ich das noch kommentieren?

Das ganze Problem an dieser ganzen Geschichte mit der Exklusivität ist im Grunde nur, dass im Bereich von Kunst und Kultur  verkehrte Welt gespielt wird! Denn während der Möchtegern-Gourmet für seinen außerordentlichen Geschmack bereit ist, für eine Mahlzeit das 100fache des Preises eines BigMac-Menüs auszugeben, und auch der stylishe Klamotten-Avantgardist niemals auch nur eine Socke für unter 50 Euro akzeptieren könnte (denn dann könnten die sich ja Hinz und Kunz auch kaufen), will der Musiknerd am liebsten alles für lau haben. Sting-Fans dagegen zahlen, ohne mit der Wimper zu zucken, dreistellige Summen für den Konzertbesuch.

Ich schlage vor, die Verhältnisse hier umzukehren, denn dann könnten (fast) alle glücklich werden. Diejenigen, die der Meinung sind, wer allseits beliebt ist, sei eben scheinbar dann wohl auch besser, brauchen ebenfalls nicht zu klagen, denn diese Künstler werden nach wie vor erheblich mehr verdienen. Bei angenommenen 10.000 Besuchern, die jeweils 5 Euro Eintritt zahlen, ist das im Vergleich zu einer Band, die vor 50 Leuten spielt, die jeweils 100 Euro zahlen, immer noch nicht so schlecht. Und die haben das ja auch verdient, ich meine, es ist ja auch nicht einfach und macht erheblich weniger Spaß, beim Songschreiben ständig an den Geschmack der ganzen anderen Leute denken zu müssen.

Die Mehrheit der Konsumenten wäre mit meinem Vorschlag sicherlich auch einverstanden, bleiben also nur die Avantgardisten, die zu überzeugen wären. Also gebt euch einen Ruck und seid nicht immer so zimperlich – sonst geht jegliche Exklusivität irgendwann flöten!

 So, legt euch wieder hin, Müller

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Obacht: CD-Release Party am 13. Januar 2012

Moin moin,
am 13. Januar 2012 wird ordentlich gefeiert! Das Erscheinen unserer neuen CD “…von Müßiggängern und anderen Taugenichtsen” (siehe unten) gilt es zu begießen… Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert, zwei Jahre harte Arbeit stecken in dem Werk (wahrscheinlich noch viel mehr).

Dies wollen wir und sollt ihr würdigen, und deshalb freuen wir uns auf ein zahlreiches Publikum und insbesondere auf euch… Auf dass das Riptide Café voll werde.

Mehr unter “Gigs” und/oder unter “Karaoke-Action”

Ach ja: Bringt neben guter Laune auch 5,- Euronen mit!

Posted in Auftritt | Leave a comment

Von Müßiggängern und anderen Taugenichtsen

Juchu, das neue Album ist da! Meine Bude ist voller CDs, die müssen jetzt unter die Leute! Das gute Stück heißt “Von Müßiggängern und anderen Taugenichtsen”, kommt im schmucken Digisleeve mit von Pott designtem Cover, hat 48 Minuten Spieldauer und beinhaltet 12 hervorragende Eigenkompositionen.
Kaufen: bei mir, Bestellungen unter nesselhag@gmx.de, Kostenpunkt 15 € inkl. Porto und Verpackung, oder im KingKingShop oder Riptide (demnächst).

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Politik und Musik

Sehr geehrte Damen und Herren,

grad fand ein Parteitag der Piratenpartei statt, und auf die dort zu treffenden Beschlüsse angesprochen, äußerte ein Parteimitglied, man werde sich genau überlegen, was man beschließe, damit man hinterher auch dazu stehen könne.

Das ist doch schon mal sehr gut und verdient besondere Beachtung. Wir alle können und sollten uns von diesen Leuten eine Scheibe abschneiden. Ich meine damit weniger, dass man seine Beschlüsse tragfähig durchdenken sollte, das ist ja wohl eher eine Selbstverständlichkeit, oder? Beneidenswert hingegen finde ich die tollkühne Dreistigkeit, mit der derart Selbstverständliches so gewichtig geäußert wird, als besitze es irgendeine argumentative Relevanz. Das ist etwas, was ich schon immer können wollte, aber wohl nie werde, außer aus Versehen, also wenn ich die Sinnlosigkeit oder Redundanz meiner Phrasen übersehe. Sowas kommt ja sicher vor, ich will mich davon nicht freisprechen.

In der Politik dagegen ist gerade dies die Königsdisziplin der Rhetorik (geworden?). Insofern kann man die Piraten nur beglückwünschen, dass sie das jetzt auch können (jedenfalls eine von ihnen). Dem Einzug in den Bundestag dürfte damit nichts mehr im Wege stehen. Wir Normalsterblichen aber, denen es peinlich wäre, z.B. in einem Interview hervorzuheben, dass man künftig ein Album aufzunehmen gedenke, das man hinterher auch gut finde, werden niemals Macht innehaben oder irgendwo mitreden können.

Alles, wozu sich der durchschnittliche Musiker durchringen kann, ist die Behauptung, bei dem jeweils aktuellen Werk handle es sich gleichzeitig um sein bestes. Bei manchen mag das eine platte Lüge sein, bei den meisten trifft es jedenfalls nicht zu, aber gleichwohl wird es in der Regel vom Betreffenden selbst in dem Moment geglaubt. Ich selbst bin auch jedes Mal felsenfest davon überzeugt. Rückblickend wird häufig umbewertet. Aber bitte schön erst, wenn man über vorletzte und vorvorletzte Alben nachdenkt! So sind Meier und ich kürzlich zu dem Schluss gekommen, dass man möglicherweise von den alten Alben unserer Combo nicht „Sexy Sockenschuss“, sondern „Der Mensch am Ende des Holozän“ als bestes bezeichnen könne. Bis zur Fertigstellung des neuen Werkes hätte ich mich nie getraut, sowas auch nur zu denken!

Natürlich ist man immer in Gedanken auch schon wieder einen Schritt weiter. So bin ich natürlich nicht nur der Überzeugung, das neue Album „Von Müßiggängern und anderen Taugenichtsen“ sei um Längen besser als „Der Mensch am Ende des Holozän“, sondern auch, dass das nächste Album wiederum tausendmal besser sein wird. Das zeichnet sich bereits ab, obwohl noch kein Ton aufgenommen wurde.

Alles, was man bisher gemacht hat, wird im Rückblick gern genauer unter die Lupe genommen und auf Fehler untersucht. Man findet immer welche. Dennoch kann ich mit einigem Stolz verkünden, dass ich zu allen meinen bisherigen Alben (inklusive derer, die ich mit anderen Bands aufgenommen habe) auch heute noch stehen kann. Und das, meine Damen und Herren, soll mir ein Politiker mal nachmachen!

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Zielplanung Oktober 2011 – wichtig!

Mein lieber Herr Gesangsverein,

vielleicht können Sie sich vorstellen, dass hier allmählich der Hund in der Pfanne verrückt wird. Ich will ja nicht behaupten, dass dies dem Fass die Krone aufsetzte, da dies ja auch eine einigermaßen unsinnige Behauptung wäre, aber auf der anderen Seite haben schon viel unsinnigere Behauptungen ganze Völker gelenkt, Staaten unterminiert und den Lauf der Geschichte nachhaltig verändert. Ich sehe daher keinen Grund, warum man mir hier keinen Glauben schenken sollte. Somit können wir von der Prämisse ausgehen, dass ich zunächst mal grundsätzlich Recht behalte, wenn ich behaupte, dass in absehbarer Zeit die Löcher aus dem Käse fliegen werden, wenn nicht gar auch wieder hinein in einen anderen, dafür umso schmackhafteren, ich versteige mich anzukündigen, sensationell aromatischen Hochleistungskäse. Da ja die Käserei ein Handwerk ist, das meinethalben auch gern als Kunsthandwerk bezeichnet werden dürfte – und ich sage noch mehr: als Kunst im eigentlichen Sinne! – mehr noch, als dies beispielsweise oder im besonderen bei der Malerei der Fall ist (denn niemandem schmecken Gemälde), setze ich voraus, dass meiner Argumentation hier bedingungslos gefolgt werden kann. Wir alle wissen ja, dass viele Köche den Brei verderben, und darum erscheint es mir eine absolute Notwendigkeit, eine Eignungsauslese vorzunehmen, insbesondere dann, wenn es um die Zubereitung von Nahrungsmitteln geht, die wir natürlich alle gern zu Speisen sublimiert wüssten.

Dies vorangestellt, möchte ich nunmehr darauf zu sprechen kommen, dass auch im Jahre 2010, will sagen 2011, denn um dieses Jahr handelt es sich derzeit, keinerlei Veränderungen in den Zielsetzungen und Absichten unserer Organisation angezeigt sein können, um nicht zu sagen: dürfen. Never change a winnig team, wie der Angelsachse hier zu orakeln versteht, oder um auch mal eigene schon früher gedachte Worte zu zitieren: Wozu die Spreu vom Weizen trennen, bevor die Saat gesetzt ist? Zunächst einmal kann es hier, um im Bild zu bleiben, nur darum gehen, die Saat zu setzen und nach bestem Wissen und Gewissen im ihrem Wachstum und Gedeihen zu fördern. Erst in einem zweiten Schritt wird über Erntemethoden nachgedacht werden müssen, denn greift man hier vor, unterfüttert man das Risiko der Frustration und letztlich Resignation, wie dies bei anderen Organisationen mit vergleichbaren, wenn auch sicherlich weniger ausformulierten Zielsetzungen mannigfach zu beobachten war. Es kann, und da werden Sie, mein lieber Scholli, mir zweifellos beipflichten, nicht Aufgabe einer wie auch immer gearteten Gruppierung sein, sich selbst das Wasser abzugraben bzw. an dem Ast zu sägen, auf dem leidlich bequem gesessen wird. Wir wollen hier gar nicht erst davon anfangen, was die Folgen eines Bisses in die Hand, die uns füttert, sein können, wenn unbedacht aus der Hüfte geschossen wird (noch schlimmer, aber ich erwähne das nur am Rande, bei einem Schuss etwa in die Hüfte).

Letztlich bleibt zusammenfassend vor allem zu betonen, dass der eingeschlagene Kurs der klaren Köpfe nicht vor Erreichung zumindest eines Etappenzieles aus den Augen verloren werden darf, so meine bescheidene Ansicht.

Für konstruktive Kritik habe ich stets ein offenes Ohr bewahrt, wie Sie alle wissen, das auch in diesem Fall nicht verschlossen werden wird.

In gespannter Erwartung Ihrer, gerne auch kontroversen, Reaktionen bitte ich Sie nun höflichst, mich zu entschuldigen, da ich noch achtundvierzig andere Eisen im Feuer habe.

Ihr immer wohlmeinender Müller.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Zeitalter oder Alterszeit

Liebe Leser,

die Zeit verstreicht gnadenlos rasant, das haben außer mir auch schon andere festgestellt. Viel Stoff zum Nachdenken bietet Fachleuten vor allem die immer wieder geäußerte Beobachtung, dass die Zeit umso schneller verstreicht, je älter man wird. Ohne dies zu ahnen, habe ich selbst mich zur Erklärung dieser Tatsache einer Theorie angeschlossen, die mittlerweile als nicht mehr aktuell gilt, wie ich in dem interessanten Buch “Warum die Zeit schneller vergeht, wenn man älter wird” des niederländischen Psychologiegeschichte-Dozenten Douwe Draaisma erfahren musste. Ich dachte nämlich, wie andere offenbar vor mir auch schon, das liege einfach daran, dass der jeweils betrachtete Zeitraum (z.B. die sieben Wochen seit Verfassen meines letzten Blogs) in Relation zu dem bis dahin insgesamt gelebten Leben immer kürzer wird und daraus der Eindruck entstehe, es handle sich um eine immer kürzere Spanne. Z.B. als Einjähriger sind ja diese sieben Wochen fast ein Siebtel des gesamten, als mehr oder weniger unendlich lang empfundenen Lebens, als Siebzigjähriger aber nur noch ein Fünfhundertzwanzigstel.

Tatsächlich scheint das aber nicht die gültige Erklärung zu sein, wobei es allerdings auch keine vollends zufriedenstellende Theorie gibt. Als am - in Kombination mit physiologischen Prozessen, die hier nicht näher betrachtet werden sollen, – besten wird der sogenannte Reminiszenzeffekt betrachtet, dem zufolge im Gedächtnis Ketten von Erkennungspunkten verankert werden, die umso zahlreicher ausfallen, “je abwechslungsreicher das Leben eines Individuums ist” (Théodule Ribot, bereits 1881). Diese Erkennungspunkte wurden nun inzwischen von vielen anderen Forschern und Psychonauten immer wieder neu benannt, bezeichnen dabei aber immer als unbewusst und automatisch relevant eingestufte Ereignisse, die als Markierungen dienen, um sich in der vergangenen Zeit zu orientieren. Da im Laufe des Lebens von unseren unbestechlichen Gehirnkästen immer seltener Ereignisse als wirklich relevant eingestuft werden, liegen die neuen Markierungen immer weiter auseinander, was den Eindruck vermittelt, zwischen diesen sei weniger Zeit vergangen.

Das deckt sich natürlich auffällig mit der Erfahrung, die wohl jeder macht, dass es immer schwieriger wird, aufregende Erlebnisse zu erzeugen. In die Disco geht man irgendwann nicht mehr, weil´s immer dasselbe ist, während man früher noch total aufgeregt war, dass man bis nach zwölf aufbleiben konnte. Auch bei der Rezeption neuer Musik sticht dies extrem ins Auge. Darum sind ja so viele Menschen im mittleren Alter, die heute durchaus Fans von Rock- und Popmusik sind, überhaupt nicht interessiert an neuen Künstlern, sondern immer noch begeisterte Anhänger von Sting oder A-ha (vor zehn Jahren der Stones, deren Fans mittlerweile nach und nach senil, taub oder verstorben sind). Auch mich kann heute deutlich weniger hinterm Ofen hervorlocken, und ich fahre immer noch auf Bauhaus und Talk Talk ab (Spirit of Eden ist und bleibt die definitiv beste Platte aller Zeiten). Wer sich natürlich intensiv mit der Materie befasst, findet durchaus immer mal wieder was, was ihn umhaut. Oft ist es dazu nötig, sich anderen Musikrichtungen als den früher bevorzugten gegenüber zu öffnen - klar, eigentlich. Mir gelingt es auf jeden Fall immer noch mehrmals im Jahr, eine Neuveröffentlichung als Meilenstein anzusehen, allerdings nicht mehr jedes Jahr, einen neuen Künstler zu entdecken, den ich fürderhin verfolgen möchte. Früher allerdings, so mit 16/17, fand ich jede Platte, die ich mir gekauft hab, total super, hörte sie mir wochenlang jeden Tag mindestens einmal an und wäre jederzeit bereit gewesen, den Interpreten mein Leben hinzugeben.

Was mich nun vor allem umtreibt, sind natürlich die Implikationen dieser Dinge für mich als ausübenden Musiker. Ich meine, es ist ja zwar schade, aber nicht allzu schlimm, dass ich nicht mehr so oft so dermaßen begeistert bin wie früher, aber eine Katastrophe, wenn das heißt, dass auch meine Hörerschaft kaum noch zu funkensprühendem Enthusiasmus fähig sein dürfte. Eine von mir allzu unbedacht gewählte Strategie vermutlich, mich von vornherein einem älteren Publikum zu verschreiben, am liebsten Leuten in meinem Alter. Angesprochen werden können unter den Älteren, wie oben festgestellt, überhaupt nur diejenigen, die sich intensiv mit der Materie Musik im Allgemeinen auseinandersetzen. Das sind ja nun nicht so schrecklich viele, da die meisten sich ja mit ganz anderen Dingen beschäftigen, wie zum Beispiel Aufzucht und Pflege von Leguanen oder Verformung des eigenen Körpers bis zur Unkenntlichkeit. Gut ist es dann also, wenn auch jüngere Menschen vom eigenen Schaffen angesprochen werden, insbesondere die unter 18. Im Bereich zwischen 20 und 30 habe ich durchaus Hörer, und darüber schon sowieso. Diesen sei hiermit versichert, dass sie sich aufgrund der hier festgestellten Tatsachen mit allem Recht als unermüdliche, geistig jung und rege gebliebene Experten betrachten dürfen. Einen Orden kann gerne von mir erhalten, der sich als der älteste echte Fan der Combo outen möchte.

So, ich muss Schluss machen, denn mich erwarten noch drei oder vier hervorragende Alben von 1985, die ich schon immer mal wieder anhören wollte.

Viele Grüße und schönes Wochenende,

Müller

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Ich kaufe, also bin ich

Guten Morgen,

in den letzten Jahren fiel mir verstärkt auf, dass sich meine Kaufgewohnheiten allmählich verändern: Während ich früher beim Stadtbummel ausschließlich an Plattenläden interessiert war, besuche ich immer häufiger Bekleidungsgeschäfte. Zeit, mal über die Gründe nachzudenken.

Meine erste Hypothese war die „Bier-Östrogen-Theorie“, der zufolge über die Jahrzehnte angesammelte weibliche Geschlechtshormone zu einer Interessenverschiebung innerhalb meines Gehirnkastens führen. Schließlich ist ja bekannt, dass Bier weibliche Geschlechtshormone enthält, und regelmäßiger Bierkonsum daher (und nicht etwa aufgrund von Fettbildung durch überzählige Kalorien!) bei Männern auch die Ausbildung unangenehmer „Biertitten“ fördert. Solcherart Probleme kann ich zwar nicht beklagen, aber es wäre ja immerhin denkbar, dass sich das auch aufs Verhalten auswirken kann.

Wesentlich simpler und daher erkenntnistheoretisch gesehen auch überzeugender ist die Vermutung, dass es schlicht an der mangelnden Verfügbarkeit besuchenswerter Plattenläden und der Tatsache liegt, dass Tonträger, die man sucht, einfacher von zuhause aus zu ordern sind. Früher stöberte ich aber auch gern, ohne vorher schon zu wissen, was ich haben wollte. Für so ein Vorgehen gibt es aber nicht mehr so viele Läden. Allerdings – und das lässt mich diese Hypothese verwerfen – könnte man durchaus manche Plattenläden gelegentlich oder sogar regelmäßig zum Stöbern aufsuchen, und ich nehme mir das sogar des öfteren vor. Mache es dann aber nicht, sondern kaufe mir ein Poloshirt.

Bleibt noch die „Identitäts-Hypothese“. Dazu einige Vorbemerkungen: Der wesentliche Sinn unseres Seins in der gegebenen Gesellschaft ist die Anschaffung von Waren, also die Teilnahme am Wirtschaftskreislauf. Folglich wird auch möglichst exzessives Kaufverhalten gefördert und belohnt. Über die Werbung und das geschickte Marketing der Warenhersteller hat sich über die Jahrzehnte die soziale Norm entwickelt, sich über erworbene Waren (i.e. Besitz) zu definieren. Es ist möglich, sogar einfach und erwünscht, sich eine Identität zu kaufen. Es ist hingegen nicht mehr nötig, nicht erwünscht und ausgesprochen schwierig, aus Verhalten, Einstellungen und Denken eine Persönlichkeit herauszubilden, die von käuflichen Identitäten unabhängig ist.

Jugendliche sind sich dieser Tatsache in aller Regel noch nicht bewusst. Ich zum Beispiel baute mir durch den Kauf von Platten von Künstlern bestimmter, meiner momentanen Einschätzung zufolge cooler, Genres eine häufig wechselnde Identität. Da ich auch nicht so gut darin war, mich anderen Menschen mitzuteilen, brauchte ich mich meist nur über meine Lieblingsbands zu unterhalten und hatte alles gesagt. Mit der Zeit wurde mir aber klar, dass Qualität und Substanz (Persönlichkeit?) von Musik nicht durch Genredenken angemessen erfasst und bewertet werden können und dehnte meinen Geschmack daher auf vollkommen unterschiedliche Künstler aus, was zur Folge hat, dass die Nennung meiner Lieblingsmusiker nur noch Ratlosigkeit auslösen kann, aber kaum etwas über meine Identität verrät.

Ha, dachte ich ein ums andere Mal, wie schlau ich doch bin! Mich kriegt ihr nicht, ich bin ein unabhängiger Geist, eine echte Persönlichkeit! Wie niederschmetternd war es da, als ich kürzlich in einer meiner selbstkritischen Analysephasen beobachten musste, dass ich mich durch den Kauf und das anschließende Tragen einer Jacke der Marke „Pop Icon“ meinem lebensbestimmenden Ziel, eine Ikone der Populärmusik zu sein, plötzlich viel näher fühlte. Und gibt es nicht auch ein oder zwei Hemden sowie definitiv einen Bademantel, in denen ich mir vorkomme wie ein Nachfahr des großen Oscar Wilde? Was andere mit Autos erreichen, müssen Leute mit weniger Geld (Hausfrauen, ich) mit Kleidung versuchen.

Ist es also doch nur der alte Feind Mammon, der mein Verhalten heimtückisch manipuliert, der mich im Griff hat und mir einflüstert, wer ich bin oder sein möchte und wie ich das verwirkliche? Kann man sich davon überhaupt befreien? Und will man es? Fragen über Fragen, liebe Freunde! Letztlich kommt ja aber sowieso alles immer so, wie es eben kommt, auch die Entwicklungen einer Gesellschaft und der in ihr lebenden Individuen. Wahrscheinlich hat es noch nicht mal Sinn, sich dagegen aufzulehnen, nur bemerken sollte man es, finde ich, schon. Am besten interpretiert man das alles einfach als göttliche Vorsehung (s. Anleitung zum Hedonistischen Kalkül).

Dann hat alles einen Sinn.

Tschüß, macht´s gut,

Müller

Posted in Uncategorized | Leave a comment