Die Müller Verschwörung – Landessparkasse Dankwardstraße – 38100 Braunschweig – 10/06/17

Was ist los
Die Müller Verschwörung
Wann
Samstag, Juni 10, 2017
20:00 - Alle Altersgruppen
Wo
Landessparkasse Dankwardstraße (Karte)
Dankwardstraße
38100 Braunschweig
38100 Braunschweig
Weitere Infos
live auf der 12. Braunschweiger Kulturnacht
Spitzen Programm!
Featuring Müller, Meier und Rosenmüller

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Die Müller Verschwörung

Liebe Leute,

man muss ja denn doch nochmal explizit drauf hinweisen: Wir heißen jetzt Die Müller Verschwörung, sind aber sonst noch  immer genauso gut.

Grund für den Namenswechsel war die einfache Tatsache, dass wir unsere Besetzung erweitert haben um Rosenmüller (Schlagzeug) und Kremer (Gesang, Trompete, etc.pp.).

Es wurden keine Mitglieder ausgetauscht, sondern wir haben uns schlicht breiter aufgestellt. Wer weiß, kann sein, dass wir im Laufe der Zeit noch mehr Leute aufnehmen. Man sollte hier lediglich darauf achten, dass noch etwas Publikum übrig bleibt.

Müller & die Platemeiercombo und Müller.Meier.Rosenmüller., unser akustischer Ableger, gehen nun in der Müller-Verschwörung auf. Wir sind buchbar in jeglichen Kombinationen, von der Soloshow mit Müller bis zur Vollbedienung mit allen (wobei wir bislang davon abgesehen haben, beide Schlagzeuger gleichzeitig einzusetzen). Patrick Schmitz hat bereits das Logo angepasst, wie immer mit hervorragendenm Sachverstand.verschwoerung_logo-hoch

Fraglich bleibt gegenwärtig, wie wir die Homepage-Situation gestalten werden. Da muss man ja bestimmt eine neue Domain kaufen, da dann die die alten Inhalte draufkopieren, eine Weiterleitung von der alten Seite installieren, später die alte Seite löschen und abmelden  und so weiter. Ich habe keine Ahnung, wie das geht und erst recht nicht, wer sich wann darum kümmern soll (Heyl?). Darum bleibt zunächst alles beim Alten.

Im Übrigen arbeiten wir derzeit mit Hochdruck an den Songs des nächssten Albums. Es reigt heran. Mein Plan sieht vor, im kommenden Jahr das neue Material einstudiert und ein Demo produziert  zu haben. Da es sehr viele Songs sind, werden einige davon es dann nicht aufs Album schaffen und hoffentlich als Demo der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Danach dann das Album als solches. Hier ist noch die Finanzierungsfrage zu klären. Wer gute Ideen hat, melde sich bei uns.

Bis die Tage on the road oder anderswo,

Müller

Müller & die Platemeiercombo Konzert mit Weizenbier – Parthy One – Hänigsen – 18/06/16

Was ist los
Müller & die Platemeiercombo Konzert mit Weizenbier
Wann
Samstag, Juni 18, 2016
20:00 - Alle Altersgruppen
Wo
Parthy One (Karte)
Henighuser Str. 10
Hänigsen
Weitere Infos
Der Veranstalter zu der Veranstaltung:

"Unser Motto:
Freibier! Das heißt, Ihr sollt ein evtl. neu einzuführendes Weizen (mit und ohne Alkohol) testen und beurteilen. Hierzu erhält, auf Wunsch, jeder von Euch EIN Weizen und EIN Weizen - Alkoholfrei auf´s Haus!

Und oben drauf gibt´s ein gratis - Konzert um den Genuss voll zu entfalten!

Wir freuen uns auf Euch!

Einritt wie immer kostenlos - aber nie umsonst!"

Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

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Müller.Meier.Rosenmüller. …machen alles richtig

So, wir haben´s geschafft. Ein Minialbum unserer akustischen Inkarnation Müller.Meier.Rosenmüller. ist fertig, trägt den schönen Titel “…machen alles richtig” und ist nunmehr öffentlich zugänglich auf unserer Bandcamp-Seite (https://muellerunddieplatemeiercombo.bandcamp.com/album/machen-alles-richtig). Der Download costa genau gar nix, ebenso die CD, die dieser Tage fleißig in Heimarbeit gebrannt und beklebt wird. Dieses Werk wurde in kurzer Zeit (weitgehend) live eingespielt und von Plate in noch kürzerer Zeit fachkundig abgemischt. Geringer Aufwand, kaum Overdubs, Minimalismus eben. Passend dazu gibt´s auch kein Cover, sondern nur einen CD-Aufkleber, gestaltet von Jolanda Berlitz (jolanda@berlitz-mediengestaltung.de).

Die Songs sind zum Teil bereits bekannt (dreimal bereits von MUNDDIEPMC veröffentllicht, einmal seit einiger Zeit in beiden Besetzungen im Liveprogramm), aber natürlich in völlig anderen Versionen. Und dann gibt es noch einen völlig neuen Song von Rosenmüller.

Also scheut euch nicht, uns schamlos auszubeuten und ladet down, was das Zeug hält (wer will, darf aber auch zahlen).

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Auch ein Foto haben wir wieder gemacht, es handelt sich hierbei ebenfalls um Kunst und gehört in unsere Reihe “Generation Analog experimentiert mit Selfiestange”.

Schwarze Psychologie zur dunklen Jahreszeit

Oh, es ist wieder Herbst, wie schön! Nach Frühling und Sommer, vielleicht aber sogar noch vor Sommer, eine der schönsten Jahreszeiten. Einzig der Winter vermag selten zu begeistern. Das Schlimme am Herbst ist, dass danach der Winter kommt. Es steht somit nichts Gutes zu erwarten. Der notorisch grüblerische und pessimistische Autor dieser Zeilen findet das nur mal wieder typisch und quält sich schon lange, bevor es soweit ist, mit düsteren Vorahnungen. Eigentlich ganzjährig, könnte man sagen. Ich fahre auch nicht gern in Urlaub, weil mir immer am ersten Tag schon klar ist, dass ich bald wieder nachhause muss. Je besser mir ein Urlaubsort gefällt, umso schlimmer. Vielleicht ist ja deswegen auch die Nörgelkultur soweit verbreitet – es ist allemal besser, selbst in der leckersten Suppe noch ein Härchen zu finden, als eine hundertprozentige Begeisterung zuzulassen, die unweigerlich zum Absturz in düstere Depression führen wird, wenn der Teller leer ist. Mich überzeugt auch die Mär vom Glück durch positives Denken nach dem Beispiel „das Glas ist halb voll“ nicht. Ja, jetzt ist es noch halbvoll, aber nach dem nächsten Schluck schon nicht mehr! Beruhige ich mich also fünf Sekunden mit dem Gedanken, dass ja noch die Hälfte da ist, kriege ich doch danach erst recht Panik, demnächst auf dem Trockenen zu sitzen. Da sage ich mir doch lieber gleich: So, es ist mal wieder wie immer, in Kürze ist alles vorbei, was will man machen? Egal, könnte eh besser schmecken. Man mag dem entgegenhalten, dass es schöner sei, zwischen großer Freude und tiefer Verzweiflung zu schwanken, als durchgehend mittelmäßig schlecht gelaunt zu bleiben. Aber wer will das entscheiden? Hat man überhaupt eine Wahl bezüglich eigener Wahrnehmung und Empfindung?

Interessanterweise sind es eben jene Glücksphilosophen, die vom halbvollen Glas sprechen, die für unangenehme Situationen das Mantra „auch das geht vorüber“ parat haben. Mir scheint, die drehen sich alles so hin, wie sie es gerade brauchen. Hier sind doch Wissenschaftlichkeit, nüchterne Ratio und daraus induzierte allgemeingültige Modelle der Wirklichkeit gefragt! Als Anhänger der Philosophie der Flüchtigkeit alles Existierenden habe ich jedenfalls den Vorteil, den Winter als bald vorübergehendes Übel akzeptieren zu können, muss dann aber gerechterweise auch in Kauf nehmen, mich schon im Frühling vor dem nächsten Winter zu fürchten. Umgekehrt darf der Anhänger des ewig scheinenden Augenblicks, in dem er voll und ganz aufgeht, sich dem Leid nicht dadurch entziehen, dass er sich mit der Flüchtigkeit desselben beruhigt, sondern muss voll und ganz dem Schmerz erliegen, so sind nun mal die Spielregeln. Sonst ist das doch alles Augenwischerei und inkonsequentes Getue! Kleine Kinder und Tiere machen es ja so. Wenn es keine Vorstellung von Zeit gibt, erscheint eben jeder Moment ewig. Für mich kommt das inzwischen aber nicht mehr infrage, insbesondere da ich mit zunehmendem Alter zu dem Schluss komme, dass die Mehrheit der Momente es eigentlich nicht wert ist, von mir wie eine Ewigkeit empfunden zu werden. Ohnehin ist es ja leider meist so, dass die qualvollen Situationen uns länger erscheinen als sie sind, ganz im Gegensatz zu den Glücksmomenten. Einfaches Beispiel: Ein Zehnminuten-Song kann schnell vorbeigehen, wenn er gut ist, andernfalls aber auch eine unerträgliche Pein bedeuten. Hier sind wir mal wieder beim Thema Zeitwahrnehmung angelangt, über das ich früher schon mal schwadronierte. Da ich nun auch wieder auf dieses Sujet stoße, liegt doch der Schluss nahe, dass viele Dinge, die sich um menschliches Erleben und unterschiedliche Sichtweisen drehen, am Ende in erster Linie Fragen der Zeitwahrnehmung sind. Vielleicht sogar alle! Somit liegt auch der Schlüssel zu Weisheit, Reichtum, Ruhm, Gesundheit körperlich und seelisch, Liebe und Glück in der Zeitwahrnehmung. Wir könnten versuchen, uns in dieser Richtung zu manipulieren, vermutlich ließe sich damit viel erreichen. Es gibt ja auch eine ganze Menge Möglichkeiten dazu, zum Beispiel bewusstseinsverändernde Drogen einwerfen, Meditationsübungen (kommen einem gerade zu Anfang oft unendlich lang vor) oder dauerhaft Musik hören, gute oder schlechte, je nachdem, ob man die gefühlte Zeit gerade verlängern oder verkürzen will. Was, es scheint dir eine absurde Vorstellung zu sein, beim Geschlechtsakt eine Helene-Fischer-Platte aufzulegen, nur damit die angenehme Situation subjektiv länger dauert? Du hast aber auch gar keine Phantasie! Man muss eben manche Dinge einfach mal konsequent bis zu Ende denken, dann kommt man zu solchen bahnbrechenden Schlussfolgerungen. Immerhin kann sicherlich keiner behaupten, mit diesem Vorgehen schon schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, oder? Falls doch, lasst es mich wissen, ich wäre bereit, eine wissenschaftliche Analyse der mir dann vorliegenden Ergebnisse vorzunehmen.

Konzert als support für Freddy Fischer – Saunaclub – Wolfsburg, Niedersachsen – 10/10/15

Was ist los
Konzert als support für Freddy Fischer
Wann
Samstag, Oktober 10, 2015
20:00 - Alle Altersgruppen
Wo
Schachtweg 31
Wolfsburg, Niedersachsen 38440
Weitere Infos
Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band gastieren im Sauna Klub, und wir sind die Vorgruppe. Ein Fest!

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Album- Release-Party – Riptide-Café – Braunschweig, Niedersachsen – 25/09/15

Was ist los
Album- Release-Party
Wann
Freitag, September 25, 2015
20:00 - Alle Altersgruppen
Wo
Handelsweg 11
Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland 38100
Weitere Infos
Weil unser neues Album Castafiore auf CD und erstmals auch LP erschienen ist, zelebrieren wir dieses Werk in Form eines Konzerts. Als Vorgruppe bringen wir uns selbst in Form von Müller Meier Rosenmüller mit.

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Ich krieg Ohrensausen

Neuerdings scheint es in Bezug auf Musik, oder zumindest Gesangsdarbietungen, nur noch ein einziges, dafür aber notwendiges und hinreichendes Qualitätskriterium zu geben: Hat der Hörer eine Gänsehaut bekommen oder nicht? Ich frage mich, wieso ausgerechnet Gänsehaut? Wieso nicht Schluckauf? Nasenbluten? Durchfall? Spontanes Erbrechen? „Du“, könnte man sagen, „das hast du so schön gesungen, ich habe richtig Sodbrennen!“ Hauptsache, überhaupt eine physiologische Reaktion, oder? Bei negativen, aber auch in positiven Zusammenhängen auftretenden, vegetativen Phänomenen fallen mir noch ein Herzrasen und Schweißausbrüche.

Klar, auch ich habe manchmal Gänsehaut bekommen, wenn ich Musik besonders toll fand. Bei Gesangswettbewerben im Fernsehen, wo das neue Qualitätskriterium offenbar geprägt wurde, tritt diese Reaktion aber oft schon bei den allerbanalsten Schnulzen auf, die dann automatisch gut sein müssen, oder jedenfalls besonders gut dargeboten, da sie bei jemandem so etwas auslösen konnten. Da nun heute sicherlich weniger die Kritiker, die früher ja vor allem durch Sachverstand ihre Funktion erarbeitet hatten, sondern irgendwelche Prominenten, die nicht mal unbedingt mit der Materie vertraut sein müssen, die offiziell gültigste Meinung zu einem Gesangsvortrag abgeben müssen, ist es wenig verwunderlich, dass ein x-beliebiges Kriterium bemüht wird, um alles, was es zum Thema Qualität zu sagen gibt, damit zu erschlagen. Dabei fände ich eine Sängerin, die es jedesmal schaffte, dass ich Nasenbluten kriegte, doch mindestens genauso gut. In der Regel wird auch von irgend jemandem etwas dazu geäußert, ob alle Töne richtig waren, oder ob ein falscher dabei war. Das interessiert aber im Grunde niemanden, da die physiologische Reaktion das letzte Wort hat. Vorerst. Das allerletzte Wort haben natürlich immer die Verkaufszahlen. Wer viel verkauft, hat immer Recht, also Qualität abgeliefert. Da macht es dann auch nichts mehr und kann somit nicht in die Waagschale geworfen werden, wenn viele sich spontan erbrechen mussten.

Eine differenzierte Qualitätsbewertung gängiger Popmusik ist aber auch gar nicht so einfach. Einige strukturelle Merkmale gelungener Kompositionen sind beispielsweise nicht mehr üblich. Der Genuss an einem wirklich gut komponierten Musikstück ist den Menschen heute offenbar weniger wichtig als früher, die Leute wissen unter Umständen gar nicht, was sie versäumen, wenn sie lediglich darauf achten, ob sie bei einem Musikstück innerhalb der ersten 30 Sekunden eine Gänsehaut bekommen; aber so etwas in der Art haben die Alten ja auch schon immer gesagt. Die Jungen genießen eben anderes; ich bin mir auch selbst nicht sicher, ob mir mit 13 an meinen Lieblingssongs besonders gut gefiel, dass sie zwei Höhepunkte hatten: einen kleinen kurz nach der Hälfte und einen großen kurz vor Schluss. Dabei ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass gerade dann besonders viele Glückshormone im Gehirn ausgeschüttet werden, logischerweise unabhängig von Musikstil und Inhalten. Diese Produktion körpereigener Rauschmittel kann aber halt auch nur derjenige erleben, der sich Musikstücke ganz anhört, idealerweise mehrmals. Um dem Reinzappenden eine Gänsehaut zu verschaffen, müssen andere Merkmale erfüllt sein, z.B. der Bruch mit einer zuvor aufgebauten harmonischen Erwartung, der nachweisbar zu einer Dopaminausschüttung führt. Eine harmonische Erwartung lässt sich eventuell schon in so kurzer Zeit wie 30 Sekunden aufbauen und brechen, ich glaube aber ehrlich gesagt gar nicht mal unbedingt, dass die Gänsehauthaber im Fernsehen solch komplexe Prozesse in ihren Hirnkästen bemühen, um etwas ganz toll zu finden. Zudem sollen ja auch meist nicht die Kompositionen, sondern der Vortrag bewertet werden. Was möglicherweise hilft, ist ein gewisses Maß an Dummheit des Rezipienten, weil man mit dieser schon auf so einfache Sachverhalte wie „Song wird mit großer emotionaler Beteiligung gesungen“ erregt reagieren könnte, also auch physiologisch fühlbar mit z.B. Gänsehaut oder vermehrtem Speichelfluss (letzteres besonders auch dann, wenn sich bestimmte optische Merkmale des/der Vortragenden hinzugesellen).

Und schon wieder komme ich ins altväterliche Meckern; dabei habe ich eigentlich gar nichts gegen die Hörgewohnheiten anderer Leute. Es gibt ja auch welche, die gar keine Musik hören und stattdessen lieber Stabhochspringen anschauen, soll ich mich etwa darüber ärgern? Nein, liebe Freunde, das wäre absolut sinnlos, aber deswegen muss ich mir ja trotzdem nicht so ein paar Gedankengänge verbieten, oder?